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Aufgrund der embryonalen Fehlentwicklung des uro-rektalen Septums entstehen angeborene Fehlbildungen, die eine enorme Herausforderung für die medizinische Versorgung der Betroffenen und ihrer Familien darstellen. Da die Kontinenz schon bei der Geburt beeinflusst ist, gehen sie häufig ein Leben lang mit körperlichen und psychosozialen Folgen einher.

Anorektale Malformationen (ARM) auf der einen Seite und der Ekstrophie-Epispadie-Komplex (EEK) auf der anderen Seite repräsentieren diese schweren Krankheitsbilder, die zwar insgesamt selten in 1 auf 2.500 Lebendgeburten auftreten, aber jedes Jahr in Deutschland ca. 280 Neugeborene betreffen.

Das BMBF geförderte Netzwerk für kongenitale uro-rektale Malformationen (CURE-Net) wird neben der genetischen und molekularbiologischen Grundlagenforschung, den postoperativen Behandlungserfolg und die unterschiedlichen Formen der Nachsorge durch multizentrische, klinische und psychosoziale Forschung mit Hilfe standardisierter Untersuchungsverfahren sowohl prospektiv als auch in einer Querschnittsstudie evaluieren. Jeder Betroffene und jeder mit diesen Patienten arbeitende Arzt ist aufgerufen sich aktiv zu beteiligen.

Netzwerk zu Congenitalen Uro-REktalen Fehlbildungen (CURE-Net)

Systematische Untersuchung der molekularen Ursachen, klinischen Auswirkungen und psychosozialen Folgen bei angeborenenen uro-rektalen Fehlbildungen

Für interessierte Betroffene und ihre Ärzte

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Informations-Flyer für Betroffene

Informations-Flyer für Ärzte

News

Über 40 Kliniken haben bereits Erhebungsbögen für Säuglinge angefordert.

Bisher haben mehr als 600 Familien mit seltenen uro-rektalen Fehlbildungen aktiv an CURE-NET teilgenommen. Tragen auch Sie zum Gelingen dieses Netzwerkes bei und nehmen Sie teil.